Die 7 schönsten Aussichtspunkte

Blick durch die Röhre: tolle Perspektive am terroir-f-Punkt in Rödelsee.
Der Blick zählt: Heimat mit Perspektive
Je wärmer und heller die Frühlingssonne scheint, umso mehr zieht es uns ins Freie. Lust, die Heimat neu zu entdecken? Franken hat unendlich viel zu bieten an beeindruckenden Aussichtspunkten, schönen Wanderrouten und Plätzen zum entspannten Verweilen und Genießen. Hier eine – zugegebenermaßen sehr persönliche – Zusammenstellung der 7 schönsten Aussichtspunkte in der Region.
Rödelsee und Schwanberg
Ein faszinierender Ort die vielfältige Landschaft des südlichen Unterfrankens zu bestaunen, ist das „Fernrohr“ mitten in den Weinbergen von Rödelsee (Landkreis Kitzingen). Die futuristisch anmutende Aussichtsplattform eröffnet einen ungewöhnlichen und beeindruckenden Blick auf den Weinort und weit darüber hinaus.
Wandertipp: Von Rödelsee aus führt ein schöner Rundwanderweg über den Schwanberg – rund um Schloss und Kloster – und inklusive der beeindruckenden Aussicht vom Iphöfer terroir-f-Punkt aus weit über die berühmte Lage Julius-Echter-Berg und die Stadt hinaus.
Weitere Infos: terroir f – Rödelsee und terroir f – Iphofen

Abendstimmung mit weitem Blick in den Landkreis Kitzingen: der Aussichtspunkt von Rödelsee.
Oberschwarzach-Handthal
Sehr zu empfehlen ist auch der Besuch des Aussichtspunktes von Oberschwarzach-Handthal (Landkreis Schweinfurt) in einer der höchstgelegenen Weinlagen Frankens. Der Blick über die sanften Hügel des Steigerwald bis hinüber zum Schwanberg ist vor allem am späten Nachmittag und frühen Abend sehr beeindruckend. Wer sich für die Geschichte des Weinbaus interessiert, wird hier am „terroir f“-Punkt ausgiebig informiert: von der Frühzeit 600.000 v. Chr., über das alte Ägypten, das alte Griechenland, das Römische Reich bis ins 20. Jahrhundert. Und wer über den Steigerwald und die Holzverarbeitung erfahren will, sollte das Walderlebnis- und Waldinformationszentrum Steigerwald.
Wandertipp: Von Handthal aus führen Rundwege verschiedener Länge zur Stollburg und durch die Weinlagen zurück. Weitere Infos: terroir f – Oberschwarzach
Wer noch Zeit für einen zusätzlichen Spaziergang hat: Wenige Kilometer entfernt liegt der Baumwipfelpfad – auf dem Parkplatz befindet sich eine N-ERGIE Ladestation für Elektrofahrzeug.
Mehr dazu hier: www.baumwipfelpfadsteigerwald.de

Blick vom terroir-f-Punkt in Oberschwarzach über die Weinberge und Hügel des Steigerwalds.
Ipsheim
Weiter geht es südlich zu den Weinbergen Mittelfrankens in Ipsheim (Landkreis Neustadt-Aisch/Bad Windsheim) unterhalb der Burg Hoheneck, gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Vom modernen Pavillon – ebenfalls ein terroir-f-Punkt – aus eröffnet sich ein schöner Blick in die Windsheimer Bucht und das obere Aischtal.
Wandertipp: Der Weinwanderweg startet direkt im Ort Ipsheim und führt über den terroir-f-Punkt zurück, wobei eine relativ kurze Strecke von rund vier Kilometern und auch eine längere Route zur Wahl stehen.
Weitere Infos: terroir f – Ipsheim

Von den Ipsheimer Weinbergen blickt man in die Bad Windsheimer Bucht und weit darüber hinaus.
Hesselberg
Der Hesselberg ist mit 689 Metern die höchste Erhebung Mittelfrankens und liegt zwischen Frankenhöhe und Nördlinger Ries im Landkreis Ansbach. Er ist bekannt für seine offenen Wiesen, Wacholderheiden und weiten Ausblicke, bei denen man bei klarer Sicht sogar die Alpen erkennen kann.
Wandertipp: Die drei wichtigsten Wanderwege laufen teilweise zusammen auf einem Weg und lassen sich miteinander gut kombinieren. Sie sind mit zahlreichen Infotafeln zu Geologie und Botanik versehen und bieten neben der sportlichen Betätigung in der Natur zahlreiche Hintergrundinfos zur herausragenden Bedeutung des Hesselbergs.
Weitere Infos: hesselberg-panorama.de – Wanderwege

So weit, so schön: Blick auf den Hesselberg - und darüber hinaus.
Moritzberg
Der Moritzberg ist rund 603 Meter hoch und liegt östlich von Nürnberg bei Lauf an der Pegnitz (Landkreis Nürnberger Land) und gehört zur Fränkischen Alb. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel mit bewaldeten Hängen, schönen Aussichtspunkten und dem markanten Aussichtsturm sowie der Gaststätte oben am Gipfel.
Wandertipp: Die Klassiker-Route führt von Haimendorf hinauf zum Gipfel und in verschiedenen Varianten zurück zum Ausgangspunkt. Wer schon im Frühjahr fit ist, kann bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und eine 20-Kilometer-Runde ab dem Bahnhof Henfenfeld unternehmen.
Weitere Infos: Gipfel-Hopping zum Nürnberger Hausberg Moritzberg | Tour 174 | VGN
Happurg
Rund um Happurg bieten besonders die Höhen der Houbirg mehrere beeindruckende Aussichtspunkte mit weitem Blick über den Happurger Stausee und die Hersbrucker Schweiz. Besonders schön ist der Bereich am „Hohlen Fels“, wo man direkt an der Felskante steht und eine weite Panoramasicht genießen kann.
Wandertipp: Auch dieser Aussichtspunkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: Ab dem Bahnhof Happurg können Rundwanderungen verschiedener Läne zur Houbirg gegangen werden, zum Teil mit steilen Aufstiegen.
Weitere Infos: Nauf aff die Houbirg – nunder ins Tal | VGN

Lohnt sich nicht nur für den Blick aus der Höhe: Auch die Wanderwege in den Wäldern rund um den Happurger Stausee sind wunderschön.
Walberla
Nicht fehlen darf natürlich ein Aussichtspunkt in der Fränkischen Schweiz: Wir empfehlen das Walberla, offiziell Ehrenbürg, nahe Forchheim in Oberfranken. Vom Plateau aus bietet sich ein weiter Rundblick – besonders beeindruckend bei Sonnenuntergang, wenn die Landschaft in ein warmes Licht getaucht wird. Jetzt im Frühling lohnt sich ein Besuch besonders wegen der blühenden Wacholderbüsche.
Wandertipp: Ein guter Ausgangspunkt ist der Kirchehrenbach, von dort führen verschiedene Rundwanderwege zum Walberla hoch und unter anderem über den Rodenstein zurück.
Weitere Infos: Wandern rund ums Walberla – Walberla / Fränkische Schweiz

Was für ein schönes Abendlicht: mystische Stimmung am Walberla bei Forchheim in der Fränkischen Schweiz.