Drei Fragen an Klaus Falk

Klaus Falk ist Erster Bürgermeister der Gemeinde Ottensoos. Rund 2.000 Menschen wohnen in der Kommune im Nürnberger Land.
Kümmern um die wirklichen Belange
Wie lange stehen Sie schon Ihrer Gemeinde vor und warum ist gerade jetzt Schluss?
Ich bin seit Mai 2002 und damit vier Legislaturperioden im Amt. Nach 24 Dienstjahren und mit über 60 Lebensjahren ist die Entscheidung, aufzuhören, nicht wirklich abwegig.
Eine Idee ist dann, nochmal etwas ganz anderes zu machen, aber das ist, wie ausgedrückt, derzeit nur eine Idee.
Neben all den Pflichtaufgaben in einer Kommune: Welche besonders anspruchsvolle Aufgabe konnten Sie meistern? Und wie ist Ihnen das gelungen?
Es gab und gibt viele anspruchsvolle Aufgaben, die erfolgreich bearbeitet wurden und werden. Es ist gar nicht so einfach, eine herauszugreifen, daher erlaube ich mir, zwei durchaus unterschiedliche Themen anzuführen.
Zum einen: Eine gute und ausgeglichene Stimmung in der Bevölkerung: Das gelingt durch Präsenz, Kommunikation und „kleinteiliges Kümmern“ um die wirklichen Belange der Bürgerinnen und Bürger.
Zum anderen: Die Reaktivierung der Dorfgaststätte in der Ortsmitte, durch Netzwerkarbeit, Risikobereitschaft, hohen zeitlichen Einsatz.
Welchen Tag in ihrer Amtszeit werden Sie nie vergessen?
Den ersten Tag: Neben einem Geburtstagsbesuch bei einem älteren Mitbürger stand eine Demo-Veranstaltung im Pegnitzgrund gegen den Bau der B14-Umgehung durch den Talgrund bei Ottensoos und Reichenschwand auf dem Programm.
„Eine gute und ausgeglichene Stimmung in der Bevölkerung – das ist eine Herausforderung.“
Klaus Falk, 1. Bürgermeister von Ottensoos