Drei Fragen an Thomas Schneider

© Gemeinde Röttenbach, Kathleen Paul

Thomas Schneider ist Erster Bürgermeister der Gemeinde Röttenbach. Rund 3.400 Menschen wohnen in der Kommune im Fränkischen Seenland.  

Sozial und lebendig

Wie lange stehen Sie schon Ihrer Gemeinde vor und warum ist gerade jetzt Schluss?

Im Jahr 1996 wurde ich das erste Mal gewählt. Somit werden es am 30.04.2026 genau 30 Jahre.

Das Amt des Bürgermeisters in einer Gemeinde unserer Größenordnung fordert einen hohen Tribut. Zusehendes merke ich, dass der Akku leer wird und sich nicht mehr so leicht aufladen lässt. Dann ist einfach der Zeitpunkt da, um aufzuhören.

Neben all den Pflichtaufgaben in einer Kommune: Welche besonders anspruchsvolle Aufgabe konnten Sie meistern? Und wie ist Ihnen das gelungen?

Das Erkämpfen der Ortsumgehung und die städtebauliche Umgestaltung mit Revitalisierung des Ortskerns waren eine große Herausforderung. Meistern konnten wir das, weil wir ein großes Wachstum generieren konnten. Über 40 Prozent Zuwachs bei der Einwohnerschaft und eine wirtschaftliche Entwicklung, in der wir unser Gewerbesteueraufkommen verzehnfacht haben, waren die Herausforderungen, die vorher zu meistern waren. Besonders stolz bin ich auf unser Familienzentrum. Wir sind die einzige Gemeinde weit und breit, die Sozialpädagoginnen für eine aufsuchende Familiensozialarbeit beschäftigt. Das freut mich am meisten.

Welchen Tag in ihrer Amtszeit werden Sie nie vergessen? 

Die Einweihung unserer Umgehungsstraße im Jahr 2007. Wir haben fünf Tage gefeiert.

„Besonders stolz bin ich auf unser Familienzentrum.“

Thomas Schneider, 1. Bürgermeister von Röttenbach

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