Klimabaum mit Superpower – die Maulbeere

© N-ERGIE, Silke Weiß

Maulbeeren sind reich an Vitamin C und Resveratrol – ein Antioxidans gegen freie Radikale

Die Maulbeere ist mehr als nur ein Obstbaum. Sie gilt als echter Klimabaum: robust, trockenheitsresistent und hitzetolerant. Eigenschaften, die sie gerade im Zuge des Klimawandels zu einer wertvollen Zukunftspflanze machen.

Ein besonderer Moment: Unser Maulbeerbaum „Morus N‑ERGIE“ trägt Früchte. Die etwa drei Zentimeter großen, schwarzen Maulbeeren reifen ab Juni heran und sind ein sichtbares Zeichen dafür, wie gut sich dieser besondere Baum an seine Umgebung angepasst hat.

© N-ERGIE, Silke Weiß

Am besten direkt vom Baum essen

Die Früchte der Maulbeere leisten einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität, denn sie dienen zahlreichen Vogelarten als Nahrung. Doch auch für uns Menschen hat die Maulbeere viel zu bieten: Ihre Frucht ist ein wahres Superfood. Sie enthält viel Vitamin C sowie Resveratrol, ein organisches Antioxidativ, das freie Radikale im Körper bekämpft. Geschmacklich überzeugen vor allem die schwarzen und roten Sorten mit intensiven, aromatischen Noten von süß bis leicht säuerlich und einer saftigen Konsistenz. Weiße Maulbeeren überraschen hingegen mit einem feinen, honigartigen Aroma.

Frische Maulbeeren sind echte Raritäten. Wegen ihrer empfindlichen Struktur sind sie kaum transportfähig und deshalb nicht im Handel erhältlich – am besten schmecken sie direkt vom Baum. Getrocknet erinnern sie an sehr süße Rosinen und werden als Zutat in Müslis immer beliebter.

Eine Maulbeere namens N-ERGIE

Die Sortenvielfalt der Maulbeere ist beeindruckend. Es gibt zahlreiche Arten und Varianten, die von Baumschul-Experten kultiviert werden. Unser „Morus N‑ERGIE“ hat seine eigene Geschichte: Entdeckt wurde die Sorte an unserem Umspannwerk in Weißenburg, wo sie seit 1935 als Hecke wächst. Wie viele neue Maulbeer-Sorten trägt sie den Namen ihres Fundortes und steht damit zugleich für regionale Identität und botanische Vielfalt.

Ob als Strauch, Baum oder in hängender Form – die Maulbeere zeigt sich äußerst wandelbar. „Morus N‑ERGIE“ kann – je nach Schnitt – zwischen zwei und sieben Meter hoch werden und ist damit sowohl für größere als auch kleinere Flächen interessant.

In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder Setzlinge dieser Sorte an Kommunen in der Region weitergegeben – beispielsweise im Rahmen der N-ERGIE Kinotour. Und auch an unserem Kraftwerksstandort Nürnberg-Sandreuth hat der Baum einen guten Platz zum Wachsen bekommen.

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