Schalten und walten

© N-ERGIE, Silke Lohoff

Manuel Kraußer bei der Anlieferung der Erdschluss-Kompensationsspulen für die Mittelspannungs-Schaltanlage im neuen Betriebsgebäude des Umspannwerks Langenzenn.

Netzausbau für die Energiewende: Wie Manuel Kraußer Umspannwerke fit für morgen macht

Der Ausbau des Stromnetzes als wichtiger Baustein der Energiewende: Was heißt das konkret? Manuel Kraußer (31) erklärt, wie Umspannwerke erweitert werden, um die Kapazität für weitere PV- und Windkraftanlagen zu steigern – und warum ihm seine Arbeit als Planer und Projektleiter bei der N-ERGIE Netz GmbH großen Spaß macht.

Thema Energiewende: Woran denken Sie dabei zuerst?

An meinen Job in diesem Bereich, genauer gesagt dem vielseitigen Erhalt und Ausbau unseres Stromnetzes. Ich kümmere mich um die Erweiterung von Umspannwerken und Schaltanlagen. Ziel ist, deren Leistung zu erhöhen, so dass noch mehr Erneuerbare in unser Stromnetz einspeisen können. Darüber hinaus die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Inwiefern kommt es beim Ausbau der Ökostrom-Erzeugung konkret auf Umspannwerke an?

Sie dienen als Knotenpunkte und verbinden im Stromverteilnetz das Mittel- mit dem Hochspannungsnetz. Darüber hinaus bestehen Anbindungen ans Höchstspannungsnetz, sprich dem Übertragungsnetz, um tatsächlich auch den gesamten Strom aus erneuerbarer Erzeugung abtransportieren zu können. Denn im Gebiet der N-ERGIE Netz GmbH wird immer häufiger ein Mehrfaches des in der Region benötigten Stroms aus regenerativen Quellen erzeugt. Umspannwerke leisten einen wichtigen Beitrag zur Verteilung des Stroms, aber auch zum Schutz und zur Stabilität des Netzes. Letztendlich steht die Versorgungssicherheit an erster Stelle.

Was genau finden Sie spannend an Ihren Aufgaben?

Die Projektarbeit ist sehr abwechslungsreich, ich wechsle zwischen Büro und Baustelle, zwischen der Planung am Schreibtisch und persönlichen Absprachen mit dem Architekten, Behörden, Kollegen oder den Mitarbeitenden der ausführenden Baufirmen. Es ist immer viel zu tun und selten kann ich in Ruhe bei einer Aufgabe bleiben. Das ist schön und fordernd zugleich – aber es macht Spaß und inhaltlich absolut Sinn. Schließlich ist es besser, offene Fragen gleich zu klären und nicht hinterher Probleme zu haben, die dann nur noch schwer und aufwendig zu lösen sind.

© N-ERGIE, Andrea Rudolph

Wie sind Sie zur N-ERGIE Netz GmbH gekommen? Und wie sorgen Sie für den persönlichen Energieausgleich?

Schon immer bin ich sehr naturverbunden und habe nach meiner Ausbildung als Mechatroniker im Studium der Energietechnik festgestellt, dass besonders der Netzausbau einen großen Hebel auf die Integration von erneuerbaren Energien hat – und damit auf eine gesündere Umwelt. Ohne Netzausbau keine klimafreundliche und nachhaltige Energieversorgung!  Bei der N-ERGIE Netz GmbH bin ich seit Ende 2024. Durch die Möglichkeit von Gleitzeit und Homeoffice bin ich in meiner Zeiteinteilung – neben all den geschilderten Projektanforderungen – schon flexibel. So funktioniert das auch mit Freizeit, Sport oder Freunde treffen ganz gut.

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