Voller Energie für wertvolle Lebensräume

© N-ERGIE, Andrea Rudolph

Bäume und Büsche rund um die PV-Anlage sorgen für eine lebendige und vielfältige Nutzung der Fläche, hier am Solarpark "Fuchsloch" bei Martinsheim in Unterfranken.

Flächenpflege rund um Solar- und Windparks als Daueraufgabe: Pflanzaktion im Frühjahr

Rund um die Solar- und Windparks der N-ERGIE gedeihen Flächen, die das Landschaftsbild bereichern und Lebensraum schaffen. Im „Fuchsloch“ von Martinsheim (Landkreis Kitzingen) tummeln sich Rehe und Hasen, machen Greifvögel Station und finden viele Kleinlebewesen Unterschlupf. Mitte März wurden weitere Bäume und Büsche gepflanzt.

„Unsere Arbeit endet nicht mit der Inbetriebnahme einer erneuerbaren Erzeugungsanlage. Wir kümmern uns langfristig und verantwortungsvoll um die Flächen, die über Jahrzehnte hinweg einen ökologischen Mehrwert bieten sollen“, erklärt Florian Betzold, bei der N-ERGIE zuständig für die erneuerbare Erzeugung durch Photovoltaik. „Hier zeigt sich sehr gut, dass Energiewende und Umweltschutz keine Gegensätze sind, sondern sich sinnvoll ergänzen.“

Der Photovoltaik-Park „Fuchsloch“ nahe der A7, der seit 2022 in Betrieb ist und eine Leistung von rund 19 Megawattpeak (MWp) erreicht, ist nur ein Beispiel. Auch im benachbarten „Rossgraben“ hat die Firma Energietechnik Link GmbH die ersten wärmeren Tage für Nachpflanzungen genutzt. Der langjährige Partner der N-ERGIE ist für die Betriebsführung und Wartung der beiden Solarparks verantwortlich.

Der „Rossgraben“ liegt an der Autobahnausfahrt Marktbreit nahe des Ortsteils Enheim und hat eine Leistung von rund 10 MWp. Die beiden Anlagen liefern jährlich Sonnenstrom für rund 7.700 Haushalte.

© N-ERGIE, Melissa Draa

Florian Betzold, der N-ERGIE Experte für regenerative Erzeugung durch Photovoltaik

Neben Obstbäumen – heimische Apfel- und Birnensorten – ergänzen nun auch Weißdorn-, Haselnuss- und Wildrosenhecken die abwechslungsreiche Bepflanzung plus Blühstreifen rund um die Solarparks. Innerhalb kürzester Zeit hatten sich in den jungen Hecken viele Insekten und Kleintiere angesiedelt. Unterschlupf finden sie auch in den Insektenhotels, die von Behindertenwerkstätten in der Region gefertigt und von Auszubildenden der N-ERGIE aufgestellt wurden.

Auch auf den so genannten Ansitzhilfen am Zaun um die PV-Anlagen lassen sich immer wieder Greifvögel wie Bussarde oder Falken nieder. „Unsere Bemühungen um Biodiversität lohnen sich“, meint Florian Betzold und verweist auf weitere Nutzungsmöglichkeiten. Denn manche Solarparks dienen sogar der Weidehaltung: beispielsweise in Hilpoltstein. Hier fühlt sich eine Schafherde des Biohofs Gerstner den ganzen Sommer im Schatten unter den Solarmodulen wohl. Mehr dazu hier.

© N-ERGIE, Andrea Rudolph
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