Wow statt Grau: Graffiti auf Stationen

© N-ERGIE, Bernhard Bergauer

Das zieht Blicke auf sich: Die kreativ gestalteten Wände der Gasdruckregelstation am Stadtrand von Hilpoltstein.

Aktion der N-ERGIE Schulinformation für Jugendliche

Technik trifft Kreativität: Bei den Graffiti-Workshops der N-ERGIE Schulinformation liegen die Anlagen der Stromversorgung und Ortsverschönerung ganz nah beieinander. Gemeinsam mit Graffiti-Künstlern haben Jugendliche in fünf Gemeinden unscheinbare Trafostationen in einen besonderen Blickfang verwandelt.

„Die großen Turmstationen oder auch die kleineren Gas-Druckregelstationen sind wunderbare Leinwände“, schwärmt Graffiti-Künstler Carlos Lorente. „Außerdem haben die Jugendlichen unglaublich viele gute Ideen. Nicht alles lässt sich eins zu eins umsetzen – Seifenblasen beispielsweise sind auf einer rauen Betonwand eine echte Herausforderung. Aber gemeinsam finden wir immer gute Lösungen und Kompromisse.“

© N-ERGIE, Bernhard Bergauer
© N-ERGIE, Bernhard Bergauer

Konzentriert bei der Sache: junge Sprayerinnen und Sprayer in Hilpoltstein.

Vorab treffen sich die Teilnehmenden des Workshops online zum ersten Kennenlernen mit Carlos Lorente oder Marissa Herzog, die die Graffiti-Aktionen bereits seit einigen Jahren leiten. Auf die Motiventwicklung folgt an einem Wochenende die Umsetzung vor Ort: Dabei sind vor allem Teamarbeit und Durchhaltevermögen gefragt. Diesen Sommer wurde an manchen Tagen auch bei großer Hitze fleißig weitergearbeitet. „Ich bin immer wieder beeindruckt, mit wie viel Engagement die Jugendlichen dranbleiben“, lobt Marissa Herzog. „Dann kann an einem einzigen Wochenende etwas wirklich Beeindruckendes entstehen.“

Nebenbei erfahren die Teilnehmenden von Fachleuten der N-ERGIE Netz GmbH, wie das Stromverteilnetz aufgebaut ist und welche Rolle die Trafo- oder Gasdruckanlagen als Knotenpunkte im Versorgungsnetz spielen. Ein weiteres Thema ist auch die Geschichte und kulturelle Bedeutung des Graffitis.

„Gemeinsam kreativ sein und Verantwortung übernehmen“

„Das Schöne ist, dass die Ergebnisse bleiben“, fasst Claudia Jordan von der N-ERGIE Schulinformation zusammen. „Die Jugendlichen gehen nach Hause und können ihren Familien und Freunden zeigen: Das haben wir gemacht. Die Kunstwerke prägen das Ortsbild und sorgen für Gespräche.“

Ziel der Workshops ist, junge Menschen für kreative Ausdrucksformen zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, Verantwortung für ein gemeinsames Projekt zu übernehmen.

Weitere Infos zur Schulinformation hier.

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