Neuer Blickfang in St. Johannis: Graffiti an Trafostation

@ N-ERGIE, Andrea Rudolph

Die Trafostation am Johannisfriedhof wird bereits seit 1968 als solche genutzt. Da sich in dem Gebäude auch eine öffentliche Toilette der Stadt Nürnberg befindet, tragen die N-ERGIE und der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) die Kosten für die künstlerische Gestaltung gemeinsam.

Die Wände der Trafostation in der Nürnberger Johannisstraße 51 sind von den Nürnberger Künstlern Hannah Rabenstein (Schriftzug), Cris Krieger und Heiner Kies (Graffiti) gestaltet worden.

Die Leitmotive Wasser und Strom kommen sowohl durch die schwungvollen Schriftzüge „Energy is life – Life is Energy“ als leuchtende Knotenpunkte (Stromnetz) sowie kontrastreiche Blau- und Erdtöne zum Ausdruck. Linien fließen ineinander und erzeugen auf diese Weise Dynamik, die auch die Bewegtheit des Stadtteils St. Johannis symbolisieren soll.

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Lob von Bewohner*innen des Stadtteils

Während die Künstler*innen noch die letzten Feinarbeiten erledigten, gab es bereits Lob. Vertreter*innen des Bürgervereins St. Johannis und Passant*innen aus dem Stadtteil freuten sich: „Toll, das hier was gemacht wird – eine echte Bereicherung!“

Trafostationen sorgen für die Umwandlung des Stroms aus dem Mittelspannungsnetz auf Niederspannung zur Versorgung der umliegenden Haushalte. Die Station in der Johannisstraße – eine der insgesamt rund 1.800 Trafostationen im Stadtgebiet – ist nicht die einzige mit Graffiti.

Neben der professionellen Gestaltung durch beauftrage Künstler*innen bietet die N-ERGIE Schulinformation auch Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich bei der Motivfindung und Ausführung kreativ einzubringen. Positiver Nebeneffekt: Erfahrungsgemäß schützt ein Graffiti vor Vandalismus.

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