Kommunen sparen dank moderner Straßenbeleuchtung jährlich rund 210 Tonnen CO2 ein

© N-ERGIE, Sabine Freudenberger

Moderne Technik kommt Mensch, Tier und Umwelt zugute

Jede Investition in energiesparende und langlebige Straßenbeleuchtung lohnt sich – nicht nur für die Kommunen: Dimmbare Licht emittierende Dioden (LED) sorgen für eine angenehme Atmosphäre und schonen gleichzeitig die Umwelt. Im vergangenen Jahr hat die N-ERGIE gemeinsam mit den Städten und Gemeinden in ihrer Region insgesamt 2.900 Leuchten auf LED umgestellt, wodurch pro Jahr ca. 210 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Umstellung auf die zweite LED-Generation mit mehrstufiger Nachtabsenkung bietet deutlich mehr Einsparpotenzial als eine zeitliche Einschränkung der Straßenbeleuchtung. Die sogenannten AstroDIM-Leuchten sind so programmiert, dass ihre Leuchtkraft der jeweiligen Tages- und Jahreszeit entspricht; über eine Zwischenstufe reduziert sich die Leistung in der Nacht auf 35 Prozent – optimale Einsparung bei voller Funktionalität.

Hohe Anforderungen an Sicherheit und Umweltverträglichkeit

Die Anforderungen an Straßenbeleuchtung sind hoch: Die Lampen sorgen für Schutz (u.a. vor Vandalismus) und Sicherheit auf Wegen sowie im Straßenverkehr, denn sie markieren den Straßenverlauf und machen Hindernisse frühzeitig erkennbar. Bei der Planung stehen die Aspekte Effizienz und Umweltverträglichkeit im Mittelpunkt. Neben der Standortwahl und gestalterischen Gesichtspunkten wird auch die Farbtemperatur des Lichts berücksichtigt, die bestenfalls zwischen 3000 und 4000 Kelvin liegt. Wellenlängen unter 450 nm (blaues Licht) sollten weitestgehend vermieden werden. Die Leuchten strahlen gleichmäßig verteilt und nie nach oben, um Blendung zu vermeiden und Tiere wie Insekten nicht unnötig zu belasten.

LED-Straßenbeleuchtung: Eine Erfolgsgeschichte seit 2004

Seit 2004 wurden von der N-ERGIE fast 120.000 Leuchten in 250 Kommunen auf LED-Technik umgerüstet. Dadurch konnten 128 Millionen Kilowattstunden Strom eingespart werden – das bedeutet über 60.000 Tonnen weniger CO2. Zum Vergleich: Ein Hektar Wald speichert pro Jahr 10 bis 13 Tonnen CO2.

Bei Störungen ist die N-ERGIE schnell vor Ort: Im Jahr 2022 wurden knapp 1.800 Leuchtmittelausfälle oder Reparaturen an Mast und Leuchten meist innerhalb von drei Tagen behoben. In der Regel kommt dabei ein modernes Kundendienstfahrzeug, der sogenannte Service-Steiger, zum Einsatz. Gewartet wurden im vergangenen Jahr fast 25.000 Leuchten (Reinigung und Überprüfung gemäß Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung DGUV).

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